Night Train FMS

Wir bringen Systeme zusammen

Wenn eines Tages die Geschichte der Blechbearbeitung geschrieben wird, wird als herausragende technologische Tendenz der 90er Jahre sicherlich die flexible Fertigung aufgeführt.

Das ist auch einer der Gründe, weshalb das Unternehmen seit der Einführung seiner ersten Revolverstanze im Jahr 1983 zu einem führenden Anbieter flexibler Fertigungssysteme und einem der größten Werkzeugmaschinenhersteller der Welt gewachsen ist.

Know-how durch richtungsweisende Erfahrung

Mitte der 80er Jahre rüstete Prima Power seine Revolverstanzen mit automatischen Be- und Entladevorrichtungen aus. 1987 wurde eine Rechtwinkelschere integriert und für das nachfolgende Teilemanagement wurden automatisierte Sortier- und Stapelsysteme entwickelt.

Während dieser Jahre wurde auch der entscheidende Ansatz von Prima Power bezüglich der Werkzeugmaschinentechnik entwickelt. Für uns bestand die Entwicklung nie aus reiner Laborarbeit, sondern aus einer Kombination aus Arbeitsschrittmanagement, automatisiertem Materialmanagement und umfassender Kundenbetreuung von der Konzeption einer technischen Lösung bis zur permanenten Zusammenarbeit.

Das Konzept der flexiblen Fertigung wurde zuerst im Bereich der maschinellen Bearbeitung eingeführt. Dabei gehörte Prima Power europaweit zu den ersten Untenehmen, die es in ihrer eigenen Teilefertigung anwendeten. Da uns die offensichtlichen Vorteile und die schnelle Entwicklung numerischer Steuerungen und Programmiersysteme bekannt waren, entschlossen wir uns, das Konzept in der Blechbearbeitung einzuführen.

Das weltweit erste modulare flexible Fertigungssystem zur Blechbearbeitung nahm den Betrieb 1990 im Siemens-Werk Ohio auf, gefolgt von Kone, einem der weltweit größten Hersteller von Aufzügen. 1994 wurde die nächste Generation mit der Bezeichnung Night Train FMS eingeführt.

Auch wenn viele Hersteller den Begriff „flexibles Fertigungssystem“ in verschiedenen Bedeutungen verwenden, können wir mit Fug und Recht behaupten, dass Night Train FMS im Bereich großer, fabrikweiter Fertigungssysteme weltweit führend ist.

Das modulare Prima Power-Konzept bedeutet, dass Fertigungssysteme in Zusammenarbeit mit dem Kunden festgelegt werden, wobei die Komponenten aus dem breiten Spektrum der lieferbaren Standardfertigungszellen ausgewählt werden. Die Lösungen und das Sonderzubehör werden bedarfsgerecht je nach Art der herzustellenden Teile gewählt.

Obwohl die meisten der in Night Train FMS integrierten Zellen entweder mit einer Rechtwinkelschere oder einer Lasermaschine ausgestattet sind, stehen auch andere Lösungen zur Verfügung. So konnte in vielen Fällen die Gesamtproduktivität des Systems durch Einbindung einer hydraulischen oder servoelektrischen Stanzmaschine mit automatischer Be- und Entladefunktion verbessert werden.